Treffen in Waldidylle am 9. August
Mit einem Höhenfeuer in Waldidylle wollte die BI B 170 am Sonnabend ein eindrückliches Zeichen setzen für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen des Osterzgebirges sowie gegen die Zerstörung unserer Heimat durch den Transitverkehr. Jährlich am zweiten Augustwochenende machen so traditionell Bewohner der ebenfalls vom zunehmenden Verkehr betroffenen Alpenregion auf die damit verbundenen Probleme aufmerksam. Die Erzgebirger Initiative schloss sich dem grenzübergreifenden Projekt in diesem Jahr erstmalig an. Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr verzichtete die Bürgerinitiative auf das Feuer. Dennoch trafen sich ca. 30 Mitstreiter in Waldidylle am Café "Zugspitze". Im Vordergrund des Treffens stand die Geselligkeit bei Gegrilltem und gemeinsamen Gesang. Einig waren sich die Teilnehmer, unter denen sich auch Bürger aus Schmiedeberg befanden, dass der Schwerpunkt künftiger Aktivitäten die Erleichterung der Situation im Tal und auf der tschechischen Seite sein müsse. Die Bürgerinitiative will demnächst noch einmal speziell bei den Talbewohnern für ihre Ziele werben und die tschechischen Freunde bei ihren Aktivitäten unterstützen.
