Heimatverein Waldidylle sammelte 350 Unterschriften gegen Neubau der B 170
Fast 350 Unterschriften für die Anliegen der Bürgerinitiativen
zur B 170, den Schwerlastverkehr aus dem Osterzgebirge zu verbannen
und ein einheitliches Verkehrskonzept für die Region zu erstellen,
haben die Mitglieder des Heimatvereins Waldidylle am Wochenende
auf dem Parkplatz des Ortes gesammelt.
Bei idealem Wintersportwetter sprachen die Waldidylle vor allem
die zahlreich erschienen Gäste des Ortes an. Überwältigend
war die fast ausschließlich positive Resonanz und der Wunsch
der Gäste, die Wälder rings um die Ortschaft auch weiterhin
als Wander- und Wintersportgebiet nutzen zu können. Dabei machten
viele Gäste vor allem auch deutlich, dass der Wert des Erholungsgebietes
ihnen mehr am Herzen liegt als eine durch einen Straßenneubau
eventuell verkürzte Fahrzeit. Auch Erholungssuchende aus den
umliegenden Orten wie z. B. Falkenhain und Johnsbach unterstützten
das Anliegen der Waldidyller. Wiederholt wurde die Forderung laut,
lieber die Fördermöglichkeiten für touristische Angebote
im Erzgebirge zu verbessern als Geld in neue Straßen zu stecken.
Gerade in Waldidylle wünschten sich viele der Gäste, dass
das ehemalige Hotel und Restaurant "Erzgebirgsbaude" wieder
aufgebaut werden soll.
Andreas Warschau
Mitglied des Heimatvereins
