Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Entwicklung von Verkehrszahlen im Freistaat Sachsen
Nachdem auf eine kleine Anfrage von MdL Johannes Lichdi (Bündnis 90/Die Grünen) im Dezember das sächsische Wirtschaftsministerium noch antwortete, dass bei den 66 Dauerzählstellen in Sachsen 'insgesamt keine erkennbaren Verkehrsverlagerungen erkennbar' wären, 'auf ausgewählten autobahnparallelen Bundesstraßenabschnitten' allerdings ein Zuwachs bis zu 29 %' (http://www.lebenswertes-erzgebirge.de/b170_hintergrund/20051222-pressemitteilung-gruene.html), wollte die Grünen-Fraktion im Landtag es noch einmal genauer wissen.
Die jetzt vorliegende Antwort zeichnet ein differenzierteres Bild. An den drei Dauerzählstellen entlang der B 170 (Possendorf, Dippoldiswalde, Altenberg) betrug der Zuwachs des Schwerverkehrs gegenüber 2004 bis zu 61,8% (Zählstelle Altenberg, Wert montags bis freitags). In der zur Verfügung stehenden Auflistung ist auch ablesbar, dass ein großer Teil des Verkehrs in die Nachtstunden zwischen 22 und 06 Uhr fällt. Für die Zählstellen in Dippoldiswalde und Bannewitz sehen die Werte etwas günstiger aus. Insgesamt wird in der Aufstellung jedoch deutlich, dass die B 170 von allen sächsischen Straßen im Berichtszeitraum Januar bis September 2005 am stärksten belastet war. Um so wichtiger ist es, dass die sogenannte „Einbahnstraßenregelung“ jetzt wenigstens etwas Entlastung bringt und so schnell wie möglich umgesetzt wird.
Wer sich weiter in das Zahlenwerk vertiefen möchte findet die Antwort auf die Anfrage mit allen Tabellen hier (Download 3,2 MB)