In der Sächsichen Zeitung vom 28./29.06.2003 wird der Bundestagsabgeordnete
Peter Hettlich von Bündnis 90/Die Grünen von Ihnen Herr
Greif stark angegriffen und plötzlich erfahren wir Ihre Solidarität
mit den Menschen entlang der B 170, jetzt entdecken Sei Ihren persönlichen
Handlungsbedarf und den des gesamten Kreistages.
Erlauben Sei mir, Herr Greif, dass ich für diesen Artikel weder
Verständnis aufbringen, noch den Worten glauben kann, die da
so schön schwarz auf weiß geschrieben stehen.
Wo waren Sei denn, Herr Greif, als die Bürgerinitiativen"
B 170" und "Lebenswertes Erzgebirge.." am 24.01.
2003 zum Podiumsgespräch in die "Frankenmühle"
Ulberndorf eingeladen hatten ?! Der Platz hinter Ihrem Namensschild
im Präsidium bleib leer - wie so oft, wenn Sei von uns Bürgern
eine Einladung erhielten, sich der Thematik B170 alt und neu zu
stellen. Herr Hettlich war da und sprach vor interessierten Bürgen
und Betroffenen in der überfüllten Frankenmühle Eindeutigkeiten
und Terminstellungen aus. Dort hatten Sei eine der besten Gelegenheiten
sich an der Spitze des Kreistages und in eigener Sache gegenüber
dem Wirtschaftsministerium Dresden zu positionieren, in eine direkte
Diskussionsrunde mit Herrn Hettlich zu gehen und als Interessenverwalter
der betroffenen Bürger aufzutreten.
Jetzt, wenn die Messen gelesen sind, der Bundesverkehrswegeplan
steht, obwohl Ihnen ja alle Termine hinlänglich bekannt waren,
wird nach dem Motto "Haltet den Dieb" anderen für
die schon seit Jahren bestehenden Unzulänglichkeiten an und
um die B 170 der schwarze Peter zugeschoben.
Ist es nicht eher so, dass Ihnen die Interessen der Bürger
reichlich gleichgültig sind? Wie erklären Sei diesen Leuten
Ihr Verhalten in den letzten Monaten sonst? Sind Sei nicht eher
Handlanger einer unvertretbaren sächsischen Wirtschaftspolitik
im Osterzgebirge?
Statt sich hinter die Forderungen des Umweltministers Herrn Flath
zu stellen - Aufforstung statt Versieglung - und damit dem Menschen
in Ihren Wahlkreis neue Erwerbschancen in verbesserten und erweiterten
Tourismus, Land- und Forstwirtschaft zu schaffen, stellten Sei sich
in den vergangenen Monaten hinter die wahnwitzigen Pläne des
Wirtschaftsministeriums, welche vorsieht das Erzgebirge als Transitkorridor
umzuwandeln und damit der Verlagerung der Wirtschaft in Billigländer
Vorschub leistet.
Was ist Ihr Versprechen wert, Herr Greif? Heute rollen die Schwerlasttransiter
auf der B 170, doch der Kalender zeigt den 1.7. und nicht 1.9. 2003!!!
Glauben Sei wirklich, dass die Menschen, die seit Jahren immer wieder
getäuscht und nicht ernst genommen wurden in Ihren Sorgen und
mit Ihren Problemen , die in der Zeitung schon die unterschiedlichsten
Stellungsnahmen von Ihnen zu lesen bekamen, lassen sich jetzt, wo
die Schwerlasttransiter auf der B 170 wieder rollen, mit den neuen
Versprechen nach dem Motto "Haltet still, jeder bekommt seine
Umgehungsstrasse, wann, wie und von welchem Geld ist zwar unklar"
so einfach erneut hinters Licht führen?
Sorgen Sei dafür, dass am 2.7. im Kreistag zukunftsträchtige
Beschlüsse gefasst werden, die unser Erzgebirge als Heimat
erhalten und auch in Zukunft lebenswert gestalten!
In einem stimme ich mit Ihnen jedoch vollkommen überein. Der
Verantwortung Ihrer Entscheidungen als Landrat und als Herr Greif
können Sie sich weder heute noch in den künftigen Jahren
entziehen. Ich, als Ihre Wählerin werde Sie bestimmt an Ihren
Taten messen!
Margot Welsing Oberfrauendorfer Str. 8 01744 Elend Bürgerinitiative "Lebenswertes Erzgebirge.."