Die Stühle reichten nicht aus im Saal der Frankenmühle in Ulberndorf, als sich am 24.01. Bürger aus allen Gemeinden entlang der B170 zusammenfanden, um dem Aufruf der beiden Bürgerinitiativen "B 170" und "Lebenswertes Erzgebirge" zu folgen. Auch unser Bürgermeis-ter Herr Zeibig war gekommen, um die Bannwitzer und Possendorfer Interessen zu vertreten,
Die Forderungen an die Politiker in Kreis, Land und Bund:
Langfristig: Nach Fertigstellung der A17 Verlagerung des gesamten
Transit-Schwerverkehrs auf Autobahn und Schiene - keine weitere
Infrastruktur für den Transitverkehr, sondern ein umfassendes
Verkehrskonzept für die Region, das auch und vor allem die
Interessen der Bürger und der Umwelt berücksichtigt!
Mittelfristig: Bis zur Fertigstellung der A 17 Minimierung der Gefahren und Belastungen - vor allem keine Gefahrguttransporte und ein Nachtfahrverbot auf der B 170!
Kurzfristig: Keinesfalls Wiederaufnahme des Transitschwerverkehrs
bereits im Mai!!!
Alle Pendler wissen, was es bedeutet, wenn in einem Vierteljahr
täglich zu-sätzlich 2000 Schwerlaster das Kaitzer Loch
passieren!!!
Aber das werden wir nur gemeinsam verhindern
können! Beweisen wir unsere Entschlossenheit durch unsere Teilnahme
an der Protestdemonstration
am 09.02.03, 10.00 ab Frankenmühle Ulberndorf!
E. und I. Pohl, Bannewitz
im Bürgerblatt Bannewitz, 31. 01. 2003