Gerold Dittrich aus Schmiedeberg äußert sich zur Diskussion um die B 170:
Nur wer in unmittelbarer Nähe zur alten B 170 wohnt, kann sich ein Bild von den enormen Belastungen für die Menschen durch den Transitverkehr machen, des-halb ist mein Grundgedanke - wer sich für einen Neubeginn des Tran- sitverkehrs auf der alten B 170 entscheidet, entscheidet sich gegen die Menschen, welche im Tal der Weißeritz wohnen.
Eine Verlegung der Trasse außerhalb des Tales ist deshalb dringend notwendig. Sie ist einerseits keiner Hochwassergefahr mehr ausgesetzt, darf aber andererseits ebenfalls nicht zu erheblichen Belastungen der dort Lebenden führen. Einschränkungen wird es aber ohne Zweifel geben.
Wer sich aber auch gegen eine Verlegung der B 170 auf den Berg ausspricht, und damit gegen den Tranitverkehr überhaupt, der isoliert sich. Selbst nach Fertigstellung der A 17 wird der Transitverkehr auf der B 170 nicht ganz verschwinden können, ob man das wahrhaben will oder nicht. Wenn die Gegner der Trasse B 170 bereits zur Zeit un- serer Vorfahren gelebt hätten, gäbe es heute in unserem schönen Kreis keine Fahrbahnen sondern nur Trampelpfade. Na Danke.