Mandy Schaks
An der B 170 schaufeln die Bagger. Und es kommen in den nächsten Wochen weitere dazu. Im Eilzugtempo werden in diesem Jahr rund 6,5 Millionen Euro an der Trasse verbuddelt. Die Arbeiten sind nötig, damit die Straßenschäden durch die August-Flut endgültig beseitigt werden. Doch das Hochwasser zerstörte nicht nur die B 170. Auch Versorgungsleitungen wurden zerrissen und sind zu erneuern.
Die Kehrseite der vielen Bauerei ist: Kraftfahrer müssen mit erheblichen Belastungen rechnen. Schon heute stellen Baustellen und Ampeln zwischen Bannewitz und Altenberg vor allem die Pendler und Touristen auf eine Geduldsprobe. Und das ist erst der Anfang. Die Arbeiten werden sich Monate hinziehen und nicht nur bis zum 1. Juli. Ab da soll aber die B 170 schon wieder für die Transit-Lkws frei gegeben werden. Das ist ein Unding.
Die Kreisräte fordern deshalb zurecht, dass über die Straße erst wieder 40-Tonner Richtung Grenze rollen dürfen, wenn die Bauarbeiten tatsächlich beendet sind. Und um den Anliegern sowie Touristen das Verkehrsleben halbwegs erträglich zu machen, sollte in der Zeit auch die Hochwaldstraße als Umgehung für das Tal der Roten Weißeritz für Pkws geöffnet werden.
Sächsische Zeitung (Lokales Dippoldiswalde ), 05.04.2003