Hochwaldstraße nicht strapazieren
Sascha Schlauderer schreibt:
Bei schönem Wetter wird die Hochwaldstraße fast ständig von Radfahrern, Inline-Skatern und zum Skirollertraining genutzt. Eine vergleichbare Strecke gibt es in weitem Umkreis nicht - die nächste ist in Holzhau. Die zuständigen Behörden sollten doch überlegen, wie sie die Verkehrsprobleme anders in den Griff bekommen, als den ganzen Verkehr einer Europastraße über einen viel zu engen Waldweg zu leiten.
Es sollte doch machbar sein, in Schmiedeberg nur eine Baustelle gleichzeitig zuzulassen, an der dann mit Hochdruck gearbeitet wird. Außerdem gibt es alternative Ausweichstrecken, z. B. über das Pöbeltal, die nur unwesentlich länger als die reguläre Strecke sind. Im Pöbeltal gibt es zwar auch eine ganze Menge Baustellen, aber mit ein wenig gutem Willen könnte man hier auf die Ampelregelungen verzichten und so den Verkehr viel flüssiger gestalten.
Nicht zuletzt wäre es Pflicht der Politiker, die B170 für den Lkw-Verkehr zu sperren, sobald die Straße die Kapazität hierfür nicht hat und das öffentliche Leben durch kilometerlange Lkw-Staus regelmäßig fast zum Erliegen kommt.
Sächsische Zeitung (Lokales Dippoldiswalde ), 17.04.2004