Roland Willing, Fraktionsvorsitzender der PDS Weißeritzkreis,
schreibt:
Die PDS-Kreistagsfraktion begrüßt den Beschluss des Kreistages,
das Land Sachsen aufzufordern, eine Alternative B170/E55 im Bereich
Dippoldiswalde bis ins Gebirge zu schaffen. Dabei fordert die Fraktion
der PDS, bei der alternativen Streckenführung Forderungen der
Bürgerinitiative B 170 und der Umweltverbände zu berücksichtigen
- so z.B. das Nachtfahrverbot für Transitverkehr, die Tonnagebegrenzung
bzw. das Fahrverbot für Transitverkehr auf Neben- und Umgehungsstraßen,
nach Fertigstellung der A 17 Tonnagebegrenzung bzw. Fahrverbot für
Transitverkehr auf der B 170, kein Rückbau bzw. Einstellung
der Rollenden Landstraße sowie der Transport von Gefahrgut
per Transitverkehr nur auf der Rollenden Landstraße.
Des weiteren darf es durch die Alternative B170/E55 zu keinen Ortsdurchfahrten
kommen. Die Alternativ-Variante B170/E55 darf nicht zu einer Verlagerung
der Probleme von der alten zur neuen Trasse führen. Die PDS-Fraktion
sieht die alternative Trassenführung als einen Schritt zur
Entlastung der Bürger entlang der B170/E55 ab Dippoldiswalde
bis ins Gebirge.
Aber diese Alternative bringt keine Entlastung bzw. Beruhigung für
die Bürger entlang der B170/E55 in Bannewitz, Hänichen,
Possendorf, Rundteil, Oberhäslich und Altenberg. Es ist also
darauf zu drängen, dass auch für diese Orte alternative
Trassenführungen geschaffen werden. Denn dass es möglich
ist, verdeutlicht die Alternative B 170/E 55 ab Dippoldiswalde bis
ins Gebirge.